Was folgte, beschreibt Dr. Kellner als „die frustrierendsten Wochen meines Lebens". Als Ärztin, die gerade herausgefunden hatte, dass sie ihre Familie jahrelang unnötigen Chemikalien ausgesetzt hatte, suchte sie einen Topf, der sowohl sicher als auch für den echten Alltag geeignet war.
Emaille und Keramik? „Schönheitsreparatur. Emaille splittert, Keramikbeschichtungen blättern ab – dann liegt die Grundsubstanz frei. Und viele Keramikbeschichtungen enthalten Nanopartikel, deren Langzeitwirkung schlicht nicht erforscht ist."
Gusseisen? „Für meine Schwiegermutter schlichtweg gefährlich – ein 24-cm-Gusseisenbehälter wiegt gut drei Kilogramm. Das einbrennen, das Einweichen, kein Spülmittel. Das ist kein Kochgeschirr, das ist ein Handwerk."
Edelstahl? „Alles klebt, sobald man nicht die Wasserglasphase einhält und reichlich Öl verwendet. Für jemanden, der aus gesundheitlichen Gründen fettarm kocht, ist das keine Lösung, sondern eine Zumutung."