Titan ist kein neues Material – aber eines, das bisher für Kochgeschirr zu teuer und zu aufwendig zu verarbeiten war. In der Medizin wird es seit Jahrzehnten für Implantate verwendet, weil es drei entscheidende Eigenschaften hat:
Biokompatibilität: Der menschliche Körper stößt Titan nicht ab. Es reagiert nicht mit Gewebe, Blut oder Nahrung. Deshalb findet man es in Hüftgelenken, Zahnimplantaten und Herzklappen.
Korrosionsbeständigkeit: Titan bildet eine natürliche Oxidschicht, die es gegen Säuren, Salze und hohe Temperaturen schützt. Im Gegensatz zu Edelstahl gibt es kein Nickel ab.
Leichtigkeit: Trotz seiner enormen Festigkeit ist Titan rund 45 % leichter als Stahl. Die 30-cm-Titanpfanne wiegt etwa 750 Gramm – leichter als jede vergleichbare Pfanne auf dem Markt.